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Glossar


Aufstellungsarbeit, Geomantie, Gesprächstherapie, Gestalttherapie, Lichtbahnentherapie,
Qi Gong, T'ai Chi, Singen, Souling®, Tanztherapie, Therapie-Wandern, Yoga, MBSR©


Aufstellungsarbeit

Theorie und Praxis meiner Aufstellungsarbeit

Die Aufstellungsarbeit ist eine Methode, die es ermöglicht, raum- und zeitunabhängig ein bestimmtes seelisches Thema bzw. dessen Ursprung oder Entwicklung zu erforschen und für die aufstellende Person erfahrbar zu machen.

Ich benutze diese Methode, wenn innerhalb eines therapeutischen Prozesses mit einem Menschen deutlich wird, dass solche verborgene systemische Verstrickungen aus der Vergangenheit vorliegen. Es können sich auch Menschen von außerhalb mit einem bestimmten Anliegen nach einem ausführlichen Vorgespräch für eine Aufstellung anmelden, für die ich gegebenenfalls eine Nachbetreuung anbiete. Die Grenzen der Aufstellungsarbeit beginnen da, wo die aufstellende Person mit einem bis dahin unbewussten Trauma konfrontiert wird. Da Aufstellungsarbeit keine Traumaarbeit ist, wende ich dafür andere Methoden an.

Das Setting der Aufstellungsarbeit umfasst die aufstellende Person mit ihrem Thema, die Gruppe, die zum Teil als StellvertreterInnen fungiert und zum anderen Teil Zeuge des Geschehens ist und die Leiterin, die begleitet und unterstützt und sich bei ihren Interaktionen mit den StellvertreterInnen von der Dynamik des Prozesses führen lässt.

Den Hintergrund für meine Aufstellungsarbeit bildet die Geisteswissenschaft in Verbindung mit der Naturwissenschaft; es ist die Gnade Gottes und eine Physik, die nicht mehr von starren Naturgesetzen ausgeht, sondern von Feldern mit denen wir in Resonanz gehen und die uns stabilisieren und formen. Nach Rupert Sheldrake, einem bahnbrechenden englischen Biochemiker, werden diese Felder "morphische Felder" genannt. Es gibt unzählige Unterfelder wie das morphogenetische Feld, Verhaltensfelder, kulturelle Felder, mentale Felder und viele mehr. (Morphogenese = Entstehung von Form)
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Geomantie

Das Gewahrsein der Erde als lebendigen, weisheitsvollen Organismus untrennbar mit uns Menschen verbunden.

Es geht hauptsächlich darum,

  • dass nicht sichtbare Sphären mit Gesetzmäßigkeiten existieren, die die Lebensvorgänge und Entwicklungstendenzen unserer Erde entscheidend steuern,
  • dass die Geomantie neue und langfristige Lösungsansätze für heutige Umweltprobleme bietet und für die Gestaltung unserer Lebensräume ganz wesentlich ist,
  • dass viele heutige Missstände und Disharmonien auf die Vernachlässigung der unsichtbaren Dimensionen zurück zu führen sind,
  • dass die Wiederentdeckung der Geomantie einen Bewusstseinswandel initiieren kann, der sich wiederum heilend auf unsere Umwelt auswirkt,
  • dass die Geomantie auch für jeden einzelnen Menschen ganz persönlich Wachstum und Erfüllung bringen kann.

Entnommen aus "Geomantie", Der Weg zur Ganzheit von Mensch und Erde von Petra Gehringer.

Gabriela S. Kostak



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Gesprächstherapie

Die klientenzentrierte Psychotherapie, in Deutschland auch als Gesprächspsychotherapie bekannt, ist eine der vielfältigen Strömungen der Humanistischen Psychologie. Sie wurde um 1940 durch Carl R. Rogers in den USA initiiert und erfuhr seither weltweite Verbreitung. In der Gesprächspsychotherapie sind drei Einstellungen des Therapeuten gegenüber dem Klienten / der Klientin von entscheidender Bedeutung und für den Erfolg einer Therapie ausschlaggebend:

  1. Echtheit oder Kongruenz

    Der Therapeut ist in der Beziehung zu seinem Klienten er selbst, ohne sich hinter einer Fassade oder Maske zu verbergen. Der theoretische Ausdruck hierfür ist Kongruenz; er besagt, dass der Therapeut sich dessen, was er erlebt oder leibhaft empfindet, deutlich gewahr wird und dass ihm diese Empfindungen verfügbar sind, so dass er sie dem Klienten mitzuteilen vermag, wenn es angemessen ist. Auf diese Weise ist der Therapeut in der Beziehung transparent für den Klienten und lebt offen die Gefühle und Einstellungen, die ihn im jeweiligen Augenblick durchstrümen. Kongruenz bedeutet, dass der Therapeut seiner selbst gewahr ist, dass ihm seine Gefühle und Erfahrungen nicht nur zugänglich sind, sondern dass er sie auch durch sein Erleben in die Beziehung zum Klienten einbringen kann. Es bedeutet, dass es sich um eine direkte, personale Begegnung mit dem Klienten handelt, eine Begegnung von Person zu Person. Es bedeutet, dass der Therapeut er selbst ist und sich nicht verleugnet.


  2. Wertschätzung oder bedingungsfreies Akzeptieren

    Der Therapeut bringt seinem Klienten als einer Person mit vielen konstruktiven Möglichkeiten tiefe und echte Zuwendung entgegen und äußert sie auch. Wenn diese Zuwendung frei ist von Beurteilungen und Bewertungen der Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen des Klienten, verdient sie die Bezeichnung "bedingungsfreies Akzeptieren". Der Therapeut begegnet dem Klienten mit einer warmen, wohlwollenden, nicht besitzergreifenden Wertschätzung ohne Einschränkungen und Urteile.
     
  3. Präzises einfühlendes Verstehen, Empathie

    In der von Augenblick zu Augenblick stattfindenden psychotherapeutischen Begegnung zeichnet sich die Aktivität des Therapeuten vor allem durch seine Fähigkeit aus, die Erlebnisse und Gefühle des Klienten und deren persönliche Bedeutung präzise und sensibel zu erfassen. Für das Verständnis des phänomenalen Welt des Klienten ist es erforderlich, dass der Therapeut mehr als nur den Wortsinn der Mitteilungen des Klienten aufnimmt. Der Therapeut versucht "in die Haut des Klienten zu schlüpfen", er taucht ein in die Welt komplexer Sinngehalte, die der Klient ausdrückt. Im Idealfall äußert sich ein solches Verstehen durch kommentierende Bemerkungen, die sich nicht nur auf das beziehen, was dem Klienten bewusst ist, sondern "auf die neblige Zone am Rande der Gewahrwerdung". Durch die Mitteilung des Therapeuten, dass er den vom Klienten gefühlten und auch den noch nicht ins Bewusstsein getretenen Sinn von dessen Äußerungen versteht, lernt der Klient sich selber besser verstehen und kann mehr von seinem aktuellen Erleben, das in ihm leibhaft abläuft, in seinem Bewusstsein zulassen. Auf so tiefgreifende und umfassende Weise verstanden und akzeptiert zu werden ist ein sehr bestärkendes Erlebnis. Es fördert und klärt das wachsende Vertrauen, das der Klient zu seinem Selbstbild gewinnt.

Entnommen aus "Therapeut und Klient", Grundlagen der Gesprächspsychotherapie von Carl R. Rogers.

Gabriela S. Kostak



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Gestalttherapie

Die Gestalttherapie wurde vom deutschen Psychiater und Psychologen Fritz Perls und seiner Frau, der Psychologin Lore Perls Anfang der vierziger Jahre in den USA entwickelt und zusammen mit dem amerikanischen Soziologen Paul Goodman 1951 als theoretisches Konzept formuliert. Anfang der siebziger Jahre verbreitete sie sich auch in Europa.
In der Gestalttherapie wird der Mensch als Einheit von Körper, Geist und Seele begriffen, der zugleich innig in sein soziales und ökologisches Umfeld eingebettet ist. Mensch, Natur und Umwelt werden als ein zusammenhängendes Ganzes gesehen, in dem sich alle Elemente in einem sich ständig verändernden Prozess von Austausch und koordinierter Aktivität befinden. Das Leben ist auf Sinnfindung ausgerichtet. Zur Methodik der Gestalttherapie gehört die unmittelbare Erfahrung im Hier und Jetzt. Die Therapeuten schulen die Wahrnehmung des / der KlientIn als ihr zentrales Werkzeug zur Selbstheilung. Aus der therapeutischen Situation im Hier und Jetzt werden zusammen mit dem / der KlientIn spontane Experimente entwickelt, die ihre Wahrnehmung vertiefen und ihre Blockierungen überwinden helfen. Dabei stehen eine Reihe von Hilfsmitteln wie Rollenspiel, Körperwahrnehmung, Bewegung, Tanz, Musik, Malen, Schreiben, Traumarbeit und Phantasiereisen zur Verfügung.
Die Gestalttherapie ist eine Therapie des Kontaktes und der Beziehung. Sie ist eine dialogische Therapie: Im persönlichen "Hier und Jetzt - Ich und Du" der therapeutischen Situation kommen die Schwierigkeiten und Konflikte des / der KlientIn unmittelbar zum Ausdruck, werden erfahrbar und können mit Hilfe kreativer Gestalttechniken, jedoch vor allem mit Hilfe des lebendigen Kontaktes mit dem / der TherapeutIn aufgelöst werden.
Persönliches Wachstum im Sinne der Gestalttherapie bedeutet, mich immer offener dem Leben zu stellen, wie es mir begegnet. Ich werde mehr mein wahres Selbst, jenseits von Rollen und Schablonen. In diesem Sinne ist das Ziel der Gestalttherapie nicht in erster Linie "Freude und Glück", sondern ein den Erscheinungen des Lebendigen gegenüber offenes Selbst, das in der Lage ist, sich seiner eigenen Innenwelt und der Begegnung mit dem "Anderen" zu stellen. Das Glück stellt sich dann von selbst ein, wenn mein Leben in vollem Kontakt mit dem mich umgebenden Lebendigen steht.

Gabriela S. Kostak




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Lichtbahnen - Therapie

Die Lichtbahnen - Therapie wurde von Trudi Thali, Therapeutin aus der Schweiz begründet. Sie lehrt diese Methode in Seminaren und es entstand bisher ein Netzwerk von 200 Therapeutinnen und Therapeuten. Lichtbahnen - Therapie ist eine spirituelle Meridianbehandlung. Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensfreude des Körpers und der Seele basieren auf einer harmonisch strömenden Lebenskraft oder Licht-Energie. Diese Licht-Energie fließt durch die Meridiane oder Lichtbahnen und durch die Chakras, sie sorgen für die Verteilung der Lichtenergie in alle Zellen und Organe. Energieblockaden, verursacht zum Beispiel durch Kummer, Sorgen, Ärger, Traumata, Unfälle, körperliche oder emotionale Verletzungen, Narben und Drogen können den Fluss behindern und verursachen Krankheiten und / oder Schmerzen im Körper und in der Seele.
Bei der Lichtbahnen - Therapie liegt die Klientin / der Klient auf der Liege und lässt sich durch sanfte Berührung mit den Händen der Therapeutin / des Therapeuten behandeln. In 14 Schritten geht sie / er vom Kopf bis zu den Fußzehen. Die Therapeutin / der Therapeut öffnet sich einerseits den geistigen Helfern, die die anregende Berührung der Lichtbahnen erhöhen und andererseits geht sie / er in Resonanz mit der Klientin / dem Klient und nimmt so hellfühlend Verdichtungen wahr. Dies geschieht in innerer Stille und unter Ausschaltung des individuellen Bewusstseins. Dadurch ist eine Anbindung an das Höhere Bewusstsein und die geistigen Energien möglich.

Lichtbahnen - Therapie bedeutet:

  • Lösen der Energieblockaden zur Wiederherstellung und Erhaltung der Gesundheit des Körpers und der Seele.
  • Lichtdurchströmung und Öffnung des Energiekörpers zum göttlichen Licht.
  • Befreiung des Lichtkörpers von Traumata, Integration der Chakras.
  • Aktivierung der Selbstheilungskräfte

Gabriela S. Kostak




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Qi Gong

Das chinesische Schriftzeichen für Qi stellt aus einem Reistopf
aufsteigenden Dampf dar. Es ist das, was am Leben hält, nährt, es ist die aufsteigende, nach oben wachsende, sich entfaltende Bewegung.
Sie ist im Menschen ebenso wie in der Natur. Auch im heutigen modernen Chinesischen wird der Begriff "Qi" gebraucht, z.B. in den Zeichenkombinationen für das Auto (Qi-Wagen) oder für Selterwasser (Qi-Wasser).
Der Begriff bedeutet also nichts Mystisches, sondern ist die Kennzeichnung für Funktion und Bewegung. Qi gleichbedeutend mit Chi, in Japan als Ki und in Korea als Gi bekannt, bedeutet Energie, Atem oder Fluidum, kann aber wörtlich übersetzt auch Luft, Dampf, Hauch, Äther sowie Temperament, Kraft oder Atmosphäre bedeuten.
Ein alter deutscher Begriff "Odem" kommt den Qi sehr nahe.
"Gong" steht für Arbeit, Verdienst, Mühe, Leistung oder Erfolg.
Qi Gong ist die Arbeit mit dem Qi mit dem Ziel, Qi leichter in den Körper einströmen zu lassen, zu lenken und somit den Körper zu harmonisieren.
Qi Gong wird oft mit "Lebenspflege" übersetzt.

M. Hellenbrandt




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T'ai Chi Ch'uan (abgekürzt Tai Chi)

"T'ai Chi Ch'uan ist ein traditionelles chinesisches System von Übungen, das auf der Philosophie des Tao, dem Yin und Yang beruht. Seine äußere Form sind fließende, harmonische Bewegungen, die auf langsame Weise, ohne Anstrengung ausgeführt werden. Die Hauptaspekte, unter denen T'ai Chi Ch'uan geübt wird, sind: Gesundheit, Selbstverteidigung und Meditation ..."
Vorwort aus "T'AI CHI CH'UAN" von Toyo und Petra Kobayashi.

Tai Chi wird traditionell in drei Bereiche unterteilt:
Bewegung und Gesundheit
Selbstverteidigung und Kampfkunst
Meditation in Bewegung

Als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin dient die Arbeit mit dem Chi der Gesunderhaltung bzw. deren Wiedererlangung. Durch ein harmonisches Zusammenwirken von Körper, Geist und Seele wird die Lebensenergie in einem ungehinderten Fluss durch den Körper geleitet. Die langsam ausgeführten Bewegungen folgen dabei einem festgelegten Ablauf, der so genannten "Form". Das präzise Erlernen dieser Form schult die Körperwahrnehmung und dessen Steuerung, die u.a. für einen entspannten und achtsamen Umgang mit dem Körper nötig sind.

Im Gegensatz zu den äußeren Kampfkünsten zählt T'ai Chi Ch'uan (ch'uan = Faust/Hand) zu den inneren Kampfkünsten. Hier geht es nicht um Muskelkraft oder Schnelligkeit, sondern um eine feine Wahrnehmung, ein Gespür für seinen Körper und den eines Partners/Gegners. Das Prinzip folgt dem Grundsatz: Hartes kann durch Weiches besiegt werden, legt man einen Stein als Hindernis in einen Bachlauf, findet das Wasser einen Weg um diesen Widerstand herum. Dem folgend werden die Bewegungen fließend und entspannt ausgeführt.

T'ai Chi Ch'uan ist Meditation in Bewegung und somit eine sehr gute Lösung für Menschen, denen die Ruhe zur Meditation sonst schwer fällt oder fehlt. Mit der sanften und fließenden Bewegungen, kombiniert mit der Atmung, entspannt sich der Körper und es kehrt innere Ruhe ein.

Wer T'ai Chi Ch'uan übt wird geschmeidig wie ein Neugeborenes, kraftvoll wie ein Holzfäller und gelassen wie ein Weiser
(chinesisches Sprichwort)

M. Hellenbrandt



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Singen

in die Dunkelheit, von der Sonne ein Lied …
Aus dieser Intention heraus initiierten Alwine Deege und Abhiti Kunz im Jahre 2004 die allererste Nacht der spirituellen Lieder in Aachen. Diese Idee hat sich unterdessen in ganz Deutschland verbreitet und bringt Hunderte von Menschen zusammen, die miteinander singen, Lieder dieser Erde, aus allen Religionen und Kulturen.
Schon seit vielen Jahren gibt es vielerorts zahlreiche Singkreise, Liederabende, Mitsingkonzerte und Festivals, Singseminare und Weiterbildungen. Auf diesem Wege konnten sich die Heilsamen Lieder, Mantras und Gesänge immer weiter verbreiten.
Singen ist eine der ältesten Ausdrucksmöglichkeiten des Menschen, das Singen ist die eigentliche "Muttersprache" aller Menschen und schon vor Tausenden von Jahren wussten die unterschiedlichen Völker, dass Gesänge heilende Einflüsse auf den Körper und die Seele des Menschen haben.

SINGEN IST MEDIZIN

Die heilenden Einflüsse des Singens sind durch die Dominanz der modernen westlichen Medizin in den Hintergrund gerückt. Doch schon seit einiger Zeit beweisen neue wissenschaftliche Untersuchungen die positiven und stärkenden Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele. Singen vertieft die Atmung und es kommt zu einer besseren Sauerstoffversorgung der Organe und des Gehirns, bis hinein in jede Körperzelle. Regelmäßiges Singen erhöht die Herz- Kreislauf- Fitness und besondere Formen des Singens (spezielle Mantras oder Formen des Tönens) können einen gesundheitsfördernden Erholungszustand hervor rufen. Singen stärkt das Immunsystem, vermindert Stress, löst Verspannungen und hebt die Stimmung. Verantwortlich hierfür ist die Aktivierung der Hormone und Botenstoffe, die uns in eine glückliche Stimmung versetzen, Angst- und Schmerzerleben reduzieren und zu starken Gefühlen der Verbundenheit führt.
(Auszüge entnommen: Wolfgang Bossinger, Singen-und Gesundheit / Körperliche Wirkungen)

Über das Tönen und Singen begegnen wir uns selbst, Kraftlieder verbinden uns mit Mutter Erde und Lieder über das Leben mit all den verschiedenen Facetten und Themen bewegen uns tief. Lieder berühren die Menschen, erreichen sie in ihrem Herzen. Das Singen ermöglicht einen Zugang zu unserer ureigenen Kraft und kann einen Kontakt zum eigenen Wesenskern ermöglichen. Im gemeinsamen Gesang mit anderen Menschen erhöht sich die energetische, heilsame Schwingung und in dieser Verbundenheit können wir uns selbst, die anderen und das Leben spüren und erleben. Welch eine beglückende Erfahrung!

Ingrid Bieber



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Souling®
wurde von Dipl. Psych. Martin Siems entwickelt und begründet. Es ist eine therapeutische Methode, die körperorientiert, tiefenpsychologisch fundiert und spirituell ist. Wir gehen beim Souling davon aus, dass jede / jeder von uns aus dem Zentrum seines Herzens heraus sich mit dem Kosmos und der Erde verbinden kann. Wenn sich der Mensch im Einklang mit der göttlichen Schwingung befindet, entfaltet sich sein innerer Reichtum. Liebe, Freude, Glück und Bewusstheit stellen sich dann von alleine ein.
Leider sind wir oft von unserem inneren Reichtum getrennt, sei es durch Ängste, Traumata, emotionale Verstrickungen im Familiensystem oder auch im Generationensystem, durch Ereignisse bei denen wir unser Vertrauen verloren haben, durch einengende Lebensmuster aber auch durch die Macht, die wir unserem Ego geben. Bei der Souling Arbeit erforschen wir die Hindernisse auf dem Weg zu unserem inneren Reichtum und schauen sie uns an. Wir spüren sie in unserem Körper, lassen sie zu und geben ihnen Zeit sich zu verändern und zu heilen. Körperspannungen, vor allem im Nacken, an den Schultern und am Rücken werden weniger und lösen sich allmählich auf. Die Lebensenergie kann wieder ungehindert durch unseren Körper strömen.
Die Basis der Souling® Arbeit ist der "felt sense" nach Gene Gendlin (Focusing), unser körperliches Gewahrsein im Bauch- und Brustraum und in der Kehle, das Gewahrsein unseres Atems und das körperliche Bewegen unserer inneren psychischen Prozesse. Wir arbeiten dialogisch mit unserem Körpergefühl / Körperecho und unserem bewussten Ich, so kommen Stück für Stück Informationen ans Licht und unser Heilungsprozess kann sich entfalten.
Als methodische Hilfen benutze ich Ateminterventionen, bioenergetische Körperübungen, Tanz und bilaterale Stimulation. Die bilaterale Stimulation der beiden Gehirnhälften erfolgt durch kreuzweises Klopfen (Tappen) mit den Händen auf die Oberarme (Herztappen) oder durch Musikstücke mit links-rechts - wechselndem Takt. Dadurch kommen unbewusste und abgesunkene emotionale Inhalte, die die Ursache für unsere Blockaden sein können, an die Oberfläche und können verarbeitet werden.

Gabriela S. Kostak



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Tanztherapie

Tanztherapie ist eine hervorragende Möglichkeit im nonverbalen Raum die Lebenssituation im Hier und Jetzt zu erspüren, aber auch Visionen oder Sehnsüchte zu wagen und tanzend auszuprobieren.
Ich arbeite mit Kreistänzen aus verschiedenen Kulturen und Erdteilen und mit Bachblütentänzen. In den meisten Fällen sind es sehr alte Tänze mit bestimmten Themen wie z. B. Neubeginn, Abschied, Kraft, Trauer, Dank, Verwandlung und Jahreszeiten. Jeder Tanz hat deshalb eine individuelle Energie, die sich auf die Tanzende überträgt und hilft voran zu schreiten.
Im Tanz erfährt sich der Mensch mit seinen Schwächen und Stärken ohne Bewertung. Der Tanz ist wie eine helfende Hand, bereit die Tanzende zu halten und sie achtsam zu führen. Im Voranschreiten erkennt sie ihre Haltung dem Leben gegenüber, ist es Würde, Lebenslust, Angst oder Trauer. Die Drehungen und Wendungen lassen die Enge und Eingefahrenheit oder die Flexibilität und Weite spüren. Wenn der Tanz in die Mitte führt, kann die Tanzende die Kraft der Mitte erahnen oder erkennt das sie selbst nicht gut in ihrer Mitte ist. Stampfer, Hüpfer und große Storchenschritte geben der Tanzenden unmittelbar Auskunft über ihr Körperempfinden und ihre Emotionen.
Zu Beginn einer Therapiestunde ist deshalb der Tanz eine wunderbare Möglichkeit anzukommen und sich mit dem was gerade in einem lebt zu öffnen.

Gabriela S. Kostak



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Therapie-Wanderung

Beim Wandern ergibt sich die Möglichkeit, dass wir einerseits gut mit unserem Körper und andererseits gut mit der Erde und den uns umgebenden Bäumen, Pflanzen und Tieren verbunden sind. Gleichzeitig erfolgt durch die rhythmische rechts / links wechselnde Bewegung der Arme und Beine eine bilaterale Stimulierung der Gehirnhälften.
Bei seelisch - geistigen Entwicklungsprozessen ist beides förderlich und hilfreich. Energieblockaden können sich lockern, Spannungen, Ängste und Belastungen fangen an sich zu lösen. Deshalb hat ein Waldspaziergang meist eine stimmungsaufhellende, erfrischende Wirkung.
Wenn wir unsere Zeit in der Natur verbringen, erleben wir unmittelbar die Erde, die uns trägt. Wir können Kraft schöpfen, die Erde beschenkt uns damit. Unser Wurzelchakra wird dadurch gestärkt und wenn dieses Chakra energiegeladen ist, stellt sich Zufriedenheit ein. Wir können das, was uns im Leben entgegenkommt liebevoll annehmen.
Durch die gute Verwurzelung in der Erde können wir uns auch, gleich der Krone eines Baumes, auf geistige Ebenen schwingen, ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren. Der Aufenthalt in der Natur hilft uns Zugang zu unserem Selbst und damit zum Feld aller Möglichkeiten zu bekommen. Kreativität und Dankbarkeit können erlebbar werden.
Wenn wir beim Wandern Achtsamkeit gegenüber den uns umgebenden Tier- und Pflanzenwesen entwickeln, wird es für uns leichter werden, das Wesentliche von dem Unwesentlichen in unserem Leben zu unterscheiden.

Gabriela S. Kostak



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Yoga

Yoga allgemein

Yoga ist ein ganzheitlicher, jahrtausende alter Übungsweg aus Indien, der eine Vielzahl gesundheitsfördernder Techniken und Methoden umfasst: Körperübungen, Atemlenkung, Atemdehnung, Reinigungstechniken, Konzentrationsübungen und Meditation. Die verschiedenen Stilrichtungen unterscheiden sich in ihrer Ausrichtung auf Körper oder Geist.

Ziel aller Yogarichtungen ist:
Die Verbindung mit seinem Selbst

Der hier im Westen wohl bekannteste Weg ist der Hatha Yoga, der körperorientierte Weg. Er basiert auf genau definierten Köperhaltungen (Asana), Atemlenkung (Pranayama) und Meditation.


Yogapraxis

Der Yogaweg beginnt mit einfachen Übungen, die helfen mehr Gefühl für den eigenen Körper zu entwickeln, Spannungen und Blockaden bewusst wahr zu nehmen um somit diese nachhaltig aufzulösen. Durch systematisch aufgebaute Übungen im Stehen, Sitzen und Liegen wird der Körper nachhaltig gekräftigt, die Koordination verbessert sowie Haltungsschäden vorgebeugt oder korrigiert. Beweglichkeit und Dehnbarkeit werden gefördert um den eigenen Bewegungsradius wohltuend zu vergrößern. Die Verbindung von Atmung und Bewegung aktiviert einen ungehinderten Energiefluss. Durch Beobachtung unseres Atems, Atemlenkung und Atemdehnung wird die Achtsamkeit und Wachheit gefördert und dies lässt uns ganz im Hier und Jetzt sein. Durch Tiefenentspannung finden wir zu Wohlbefinden und Ausgeglichenheit und wir können Stresssituationen mit mehr Gelassenheit begegnen.


Wirkung und Ziele

Die gesundheitsförderne Wirkung des Yoga ist seit langem bekannt. Medizinische Untersuchungen bestätigen, dass Yoga und Meditation gegen viele Krankheiten vorbeugend wirken und Heilungsprozesse unterstützen. Yoga lehrt uns unseren Körper neu zu beleben und zu bejahen. Spannungen die sich auf Grund von Stress und Fehlhaltungen angesammelt und verfestigt haben, lösen sich auf. Stoffwechsel, Kreislauf und Organe werden auf sanfte Weise angeregt; Muskeln, Gelenke, Sehnen, Bänder und Nervenbahnen werden spürbar gekräftigt. Durch Übungen mit dem Geist kommen Gedanken zur Ruhe und wir können Entspannung, Regeneration, Klarheit, Bewusstsein und Vertrauen erfahren. Das individuell richtige Verhältnis zwischen Spannung und Entspannung zu finden führt zu mehr Flexibilität, Konzentration und innerer Ruhe.

Yoga ist ein Erfahrungsweg und holt den Übenden dort ab, wo er gerade steht.
Somit ist Yoga für Menschen aller Altersstufen geeignet, ungeachtet ihrer Beweglichkeit, ihres Gewichts oder jeglicher Vorkenntnisse.

Ilse Lebron




MBSR©


MBSR©-Info: MBSR©(PDF)

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zuletzt aktualisiert: (J-M-T) 2017-09-16