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Fünfstern-Symbol



Literatur- und Internet-Fundstellen: Wiki-goldener Schnitt, Tarot, Venus als Fünfstern.

Literaturauszug "Balance" 1/2000, Das Pentagramm von Rolf Müller

Der Fünfstern (griechisch: Pentagramm, keltisch: Drudenfuss) offenbart den Menschen als Mikrokosmos. Damit wird die Beherrschung der Elemente durch den Geist ausgedrückt. Dass das Pentagramm zum Symbol des Menschen geworden ist, verdankt es seiner Sonderstellung als regelmäßige Figur. Der Goldene Schnitt ist darin in der größtmöglichen Anzahl enthalten, nämlich zehnfach; denn jede der fünf Seiten wird durch die beiden anderen zweimal im Goldenen Schnitt geteilt.
Deswegen hat der Fünfstern auch die einzigartige magische Bedeutung als konzentriertes Symbol der göttlichen Ordnung, der alle Mächte der Unordnung weichen müssen. Faust hat dieses Zeichen auf die Schwelle gemalt, seit Urzeiten ist es in allen Tempeln und Mysterienstätten als stärkster Schutz gegen die Geister der Verwirrung und Zerstörung zu finden, und seit jeher werden ihm magische Wirkungen und Schutz vor unguten elementaren Einflüssen zugeschrieben. Das Pentagramm war schon bei den Pythagoräern bekannt, war es doch ihr geheimes Erkennungszeichen und galt als die Vereinigung der männlichen Drei mit der weiblichen Zwei.
Die Zahl Vier und das Quadrat symbolisieren das Erschaffene, das Sichtbargewordene, das Körperliche. Um zur Zahl Fünf zu kommen, muss man die Eins hinzufügen (4+1=5). Die Eins repräsentiert die Einheit, von welcher der Schöpfungsimpuls, die göttliche Ordnung ausgeht. Ist ein Mensch nur auf das Sichtbare, Materielle ausgerichtet, so lebt er in den Wirkungen der Vierheit. Das Pentagramm weist aber darauf hin, dass der Mensch mehr ist als nur Materie, nämlich die Quintessenz der Schöpfung in der vollen Bedeutung dieses Wortes; das, in welchem sich alles Wesentliche konzentriert, in welchem alles enthalten und erkennbar ist.
Der vollkommene Mensch stellt ein lebendes Pentagramm dar. Auf der Körperebene bildet er den Fünfstern mit ausgebreiteten Armen (alles Irdische umfassend) und auf beiden Füssen stehend (fest auf der Erde verankert) und erhobenen Hauptes (das Ewige schauend), als Zeichen dafür, dass er berufen ist, die ewige Ordnung nicht nur zu erkennen, sondern auf Erden auch zu vollziehen.
Der Schritt zum Pentagramm kann nur über den Kreis, den Mittelpunkt und die Konstruktion des Goldenen Schnittes vollzogen werden. Dieser ist im Kreuz der Vierheit verborgen.
Damit aber wird zugleich offenbar, dass die Teilung im Goldenen Schnitt und das Pentagramm einen Urbezug zum Symbol des Kreises (Ganzheit) haben. Dies zeigt sich auch im Bezug des Menschen zur Ewigkeit und zu seiner göttlichen Herkunft und Bestimmung.
Der Goldene Schnitt beschreibt ein Verhältnis, in dem sich der kleinere Teil (das Untergeordnete, Beherrschte) zum größeren Teil (das Übergeordnete, Herrschende) so verhält, wie der größere Teil zum Ganzen.
Dieses Verhältnis ist das Symbol der Weltordnung, der göttlichen Hierarchie, deren Wirksamkeit das ganze Universum zusammenhält und fortbestehen lässt. Demnach funktioniert die Weltordnung richtig, solange in ihr alles Untergeordnete nicht fremdbeherrscht wird, d.h. dieses sich wiederum dem Ganzen unterordnet- also ohne egoistischen Machtmissbrauch, allein in verantwortungsbewusster Vollmacht.
Diese Urfunktion hat György Doczi mit den Worten charakterisiert: " Die harmoniebildende Kraft des Goldenen Schnittes rührt von seiner einzigartigen Fähigkeit her, verschiedene Teile so zu einem Ganzen zu verbinden, dass jeder Teil seine Identität behält und zugleich in einem größeren Ganze aufgeht".
Gewissermaßen als symbolisches Zeichen dafür, dass die kosmische Hierarchie sich auf Erden im menschlichen Organismus am vollkommensten zeigt, ist auch die menschliche Gestalt nach dem Goldenen Schnitt gebaut. Der menschliche Körper funktioniert nach dem gleichen Prinzip, und zwar im Verhältnis der einzelnen Zelle zum übergeordneten Organ und der Organe zum absolut bestimmenden Prinzip des Organismus. Auch die meisten Pflanzen sind im Sinn des Pentagramms und des Zehnecks ausgestattet.
Im Rosenkreuz ist die Rose als schönste natürliche Ausprägung des Fünfsterns mit dem Kreuz, dem christlichen Zentralsymbol, verbunden.
Um reifer anstatt älter zu werden, ist der Schritt von der Vier zur Fünf, vom Quadrat zum Fünfstern erforderlich. Das wird erreicht durch das Zulassen der Göttlichen Einheit in uns, (4+1=5) sowie durch die Herstellung der Verbindung von 2 (weiblich, bildhafte Symbolsprache) und 3 (männlich, logisches Denken) in uns (2+3=5). Im Alltag zeigt sich dies in verantwortungsbewusstem Handeln und in der Fähigkeit, wahrhaft lieben zu können.


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Internetauszug, Wikipedia, Goldener Schnitt

Der Goldene Schnitt (lat. Sectio aurea) ist ein bestimmtes Verhältnis zweier Zahlen, meist Längen von Strecken, das in der Kunst und Architektur oft als ideale Proportion und als Inbegriff von Ästhetik und Harmonie angesehen wird. Darüber hinaus tritt es auch in der Natur in Erscheinung und zeichnet sich durch eine Reihe interessanter mathematischer Eigenschaften aus. Weitere verwendete Bezeichnungen sind stetige Teilung und göttliche Teilung.
Das Pentagramm, eines der ältesten magischen Symbole der Kulturgeschichte, steht in einer besonders engen Beziehung zum Goldenen Schnitt. Es erscheint in einer Fülle von unterschiedlichen Interpretationen. Bereits 4000 v. Chr. tauchte es in der Euphrat-Tigris-Region auf. Bei den Pythagoräern stand es für die Suche nach der universalen Wahrheit. Die Stadt Jerusalem führte es etwa 300 bis 150 v. Chr. als offizielles Siegel. In Goethes Faust steht es für das Symbol gegen den Teufel. Auf der Spitze stehend ist es als Drudenfuß bekannt, der vor Hexen und bösen Geistern schützen soll. Auf militärischen Gerätschaften der früheren UdSSR sowie der USA und der Volksrepublik China ist es als gefüllter Stern zu sehen und auch auf den Flaggen vieler Staaten. Ferner ist es in der Esoterik ein oft verwendetes Symbol.


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Internetauszug, Tarot und Astrologie, Hajo Banzhof:

Der Fünfstern ist ein Symbol für den Menschen, er symbolisiert aber auch, dass der Mensch mit beiden Füssen auf der Erde steht, während sein Kopf in den Himmel ragt und er als einziges Geschöpf Geist (Himmel) und Natur (Erde) in sich verbindet. Im Inneren des Fünfsterns befindet sich ein Fünfeck, in das sich wiederum ein Fünfstern einpasst, der ein Fünfeck in sich trägt. Dieses Modell lässt sich immer weiter verkleinern oder vergrößern, ohne dabei seine Struktur zu verändern und veranschaulicht damit das hermetische Gesetz: Makrokosmos = Mikrokosmos. Wer sich in seiner Vorstellung in diese Figur begibt und sich mit einem Fünfstern identifiziert, kann an Hand dieses Modells über sich hinausfühlen und sich im mikroskopisch kleinsten Wesenskern erleben oder im makroskopisch Größten, etwa in der Sternenkonfiguration des Geburtshoroskops am Himmel, wieder erkennen. Dabei wird der Fünfstern zum Symbol des sinnvoll in das kosmisch Ganze eingegliederten Menschen.

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Literaturauszug "Balance" 1/2000, Klaus Koch,
Venus als Abend- und Morgenstern:


Der Abendstern und Morgenstern bilden zwei Erscheinungen ein und desselben Planeten - der Venus. Die Venus gehört zu den inneren Planeten, d.h. sie umkreist die Sonne auf einer Bahn, die zwischen Erde und Sonne liegt und braucht hierfür 224,7 Tage im Gegensatz zur Erde, die 365,25 Tage benötigt.
Befindet sich die Venus genau zwischen Sonne und Erde, dann steht sie in der unteren Konjunktion; bei der oberen Konjunktion steht die Sonne zwischen der Erde und der Venus. Bei der unteren Konjunktion wandelt sich der Abendstern (er folgt der untergehenden Sonne) in einen Morgenstern (er geht der aufgehenden Sonne voraus), wobei die Venus von der Sonne überstrahlt wird und 3 bis 21 Tage für uns unsichtbar ist. Die Venus erscheint uns in Erdnähe sechsmal größer als in Erdferne und ist 35 Tage vor bzw. nach der unteren Konjunktion besonders gut sichtbar (größter Glanz).

Venus als Fünfstern:

Die erdnahe Konjunktion, bei der die Venus zwischen Erde und Sonne steht, wiederholt sich alle 1 3/5 Jahre. Innerhalb von 8 Jahren tritt diese gleiche Konstellation 5 mal auf. Verbindet man diese fünf unteren Konjunktionen der Venus in chronologischer Reihefolge auf dem Ekliptik-Kreis, entsteht das Pentagramma Veneris, der fünfstrahlige Stern der Venus.
Das Wissen um das Pentagramma Veneris wurde lange Zeit als Geheimnis der babylonischen Mysterien gehütet und später als Erkennungszeichen der geheimen Bruderschaft der Pythagoräer verwendet. Das Pentagramm der Venus war das Zeichen der Himmelskönigin schlechthin in den alten Mysterienkulten und wurde auch immer als Schutzzeichen verwendet.

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zuletzt aktualisiert: (J-M-T) 2017-07-06